Lichtkuppeln als scheinbare Findlinge

Vor der malerischen Kulisse der Benediktinerabtei St. Walburg unweit der Bischofsstadt Eichstätt lockt ein sehr weltliches Vergnügen zahlreiche Besucher an: Das Altmühl-Freibad, das sich mit seinen 2.100 Quadratmeter Wasserfläche und dem Funktionsgebäude, in dem die Eingänge mit Kasse und Verkaufseinrichtungen, sowie die Umkleide- und Technikräume untergebracht sind, harmonisch in die Landschaft einer Altmühlinsel fügt. Von oben wirkt das Entree mit seinem begrünten Dach wie ein „Eingangshügel“, auf dem in loser Ordnung einige Findlinge zu liegen scheinen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um 29 runde Lichtkuppeln, die die architektonische Idee der offenen Bauweise mit nahtlosen Übergängen vom Bad in die Landschaft auch im Dach fortsetzen und Blickbeziehungen zum bewaldeten Hang im Hintergrund ermöglichen. Von innen betrachtet bilden die Lichtkuppeln markante Lichtinseln in der ansonsten weitgehend glatten Sichtbetondecke. Sie sorgen nicht nur für eine natürliche Belichtung der Räume und durch ihre lineare Anordnung für Orientierung in den Gängen, sondern ermöglichen mit ihrer Öffnungsfunktion auch die Belüftung aller Umkleide- und Funktionsbereiche. Die runden Lichtkuppeln stehen optional mit bis zu vier Schalen und verschiedenen GFK-Aufsetzkränzen ab 15 Zentimeter Höhe zur Verfügung. In Kombination mit dem Gründachaufbau wurden in Eichstätt 50 Zentimeter hohe Aufsetzkränze verwendet, wodurch die Kuppeln sicher über der wasserführenden Ebene des Dachs liegen.

Bautafel

Projekt:
Inselbad Eichstätt

Bauherr:
Stadtwerke Eichstätt

Planung:
Kauffmann Theilig & Partner, Ostfildern

Bauleitung:
Architekturbüro Böhm, Eichstätt 

Produkt:
ESSERTEC Lichtkuppel rund, lüftbar

Fotos: ESSERTEC, Werner Prokschi, Eichstätt

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